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Landkreis würdigt verdiente Personen im Ehrenamt

Ehrennadelaushändigung 2025

Die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für besondere Verdiente im ehrenamtlichen Bereich wurde am 3. Dezember 2025 im Rahmen einer Feierstunde im großen Sitzungssaal des Landratsamtes an sieben Frauen und Männer ausgehändigt, die sich im Ehrenamt in ihren jeweiligen Gemeinden ganz herausragende Verdienste erworben haben.

Bei der Verleihung wird stets ein ganz besonderes Augenmerk auf ehrenamtlich tätige Menschen gerichtet, die von den Statuten staatlicher Auszeichnungsformen nicht unbedingt erfasst sind – z. B. Ehrenamtlich, die als „Gute Geister des Ehrenamtes“ im Stillen oder Verborgenen Unglaubliches leisten, in der Jugendarbeit besondere Akzente setzen oder auch Personen, die außerhalb von Verbandsstrukturen agieren.

Ehrengast der Feierstunde war auf Einladung von Landrat Klaus Peter Söllner die Beauftragte für das Ehrenamt der Bayerischen Staatsregierung, Gabi Schmidt. Sie machte in ihrem Grußwort deutlich, dass Bayern „Ehrenamtsland“ ist. Das Ehrenamt verbindet die Menschen und trägt in vielen Lebensbereichen dazu bei, dass niemand in der Gesellschaft alleine gelassen wird, so die Ehrenamtsbeauftragte. Überaus beeindruckt zeigte sie sich von den Leistungen der Geehrten, die an diesem Abend im Mittelpunkt standen und gratulierte im Namen der Bayerischen Staatsregierung. Die Ehrennadelträgerinnen und -träger des Landkreises bezeichnete sie als „Vorbilder der Gesellschaft“ und betonte, wie wichtig es sei, mit Auszeichnungen, wie sie der Landkreis Kulmbach vergibt, diese Vorbilder sichtbar zu machen.

Im Namen aller Geehrten bedankte sich Monika Brandt für die Auszeichnung. Sie betonte, dass Ehrenamt nicht immer mit Ehre gleichzusetzen sei, denn die Herausforderungen, die die Aufgaben mit bringen, sind hoch. „Dass es so viele Menschen im Landkreis gibt, die es trotzdem tun, ehrt uns“. Auf die erhaltene Auszeichnung können alle Geehrten zu Recht stolz sein: „Wir empfinden große Dankbarkeit und das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, ist sehr schön. Durch ehrenamtliches Engagement bekommt man auch persönlich sehr viel zurück und die Anerkennung und Wertschätzung durch den Landkreis wiegt vieles auf“. Unter großem Beifall der Gäste endete sie mit den Worten: „Ohne uns Ehrenamtliche wäre unser Landkreis sehr viel ärmer“.

Die neuen Ehrennadelträgerinnen und -träger sind:

Josef Madl aus Stadtsteinach wurde für sein herausragendes Engagement für den Frankenwaldverein, für Heimat- und Brauchtumspflege im Allgemeinen und sein vorbildliches Eintreten für soziale Gerechtigkeit im Sinne der Kolpingbewegung geehrt. Er ist seit Jahrzehnten innerhalb der Ortsgruppe des Frankenwaldvereins Stadtsteinach und der Kolpingfamilie Stadtsteinach eine tragende Säule und in beiden Vereinen nicht wegzudenken. Die Pflege des sozialen Miteinanders liegt ihm sehr am Herzen und den Frankenwald als Wanderregion und touristisches Ziel hat er mit seinem Engagement sehr bereichert. (Laudator war Landrat Klaus Peter Söllner)

Roland Schaller aus Kulmbach erhielt die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für sein ehrenamtliches Engagement im Bereich Kultur, Musik und Gesang. Im Mittelpunkt steht sein Wirken als kreativer Kopf und Leiter der „Kulmbocher Stollmusikanten“. Überhaupt ist er ein herausragender Musiker, Komponist und Arrangeur sowie Mundartdichter. Roland Schaller war mehrere Jahre Dirigent und 1. Vorsitzender des Musikvereins Kulmbach-Weiher. Aktuell spielt er in der Kulmbacher Stadtkapelle. Er hat sich große Verdienste erworben um die Förderung der Musik, der Pflege der fränkischen Mundart und des kulturellen Erbes der Region.
(Laudator war Hermann Weiß)

Monika Brandt aus Kasendorf erhielt die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für ihr ehrenamtliches Engagement im Bereich Sport. Der SSV Kasendorf ist ihr Herzensverein. Besonders liegt ihr die Handballabteilung am Herzen, wo nach der Zeit als aktive Spielerin als Handballabteilungsleiterin und Jugendleiterin viel bewegt hat. Im Gesamtverein ist sie „der gute Geist“ und hält an vielen Stellen die organisatorischen Fäden in der Hand. Auch im Marktgemeinderat Kasendorf bringt sie sich für die Ortsgemeinschaft ein.
(Laudator war Lother Seyfferth)

Adrienne Dörnhöfer aus Kulmbach erhielt die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für ihr ehrenamtliches Engagement im sozialen/kirchlichen Bereich. Sie ist die „gute Seele“ der Petrikirchengemeinde in Kulmbach und hat als Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes eine herausgehobene Position. Zudem ist sie Mesnerin und hat im Laufe der Jahre die Kirchengemeinde an vielen Stellen geprägt. Außerdem ist sie ausgebildete Hospizbegleiterin und zeichnet für die Koordination des monatlich stattfindenden Trauerkaffees des Hospizvereins Kulmbach verantwortlich.
(Laudatorin war stellv. Landrätin Christina Flauder)

Waltraud Reinhardt aus Thurnau erhielt die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für ihr ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich. Sie kümmert sich seit Jahrzehnten innerhalb des AWO Ortsverbandes Thurnau um die Seniorenarbeit und hat die Belange der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger im Blick. Für die AWO-Seniorengemeinschaft hat sie unzählige Treffen und Ausflüge organisiert und viel für die Ortsgemeinschaft getan. Sie unterstreicht mit Ihrem Handeln, wie wichtig Mitmenschlichkeit und Solidarität sind.
(Laudatorin war Elisabeth Weith)

Freddy Frontzek aus Kasendorf erhielt die Ehrennadel des Landkreises für sein ehrenamtliches Engagement im Bereich der Rettungsorganisationen. Sein Herz schlägt schon immer für den DLRG-Ortsverband Kulmbach. Seit 40 Jahren leistet er zuverlässig Dienst im Freibad und Hallenbad in Kulmbach, hat unzähligen Kindern das Schwimmen beigebracht und viele Aktive innerhalb der DLRG zu Rettungsschwimmern ausgebildet. Freddy Frontzek kann als „die Konstante“ im DLRG-Ortsverband bezeichnet werden.
(Laudator war Stefan Adam)

Jacob Hartmann aus Kulmbach erhielt die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für sein ehrenamtliches Engagement im Bereich der Jugendarbeit. Als noch sehr junger Mensch macht er durch sein zeitlich sehr intensives und zugleich sehr vielfältiges ehrenamtliches Engagement auf sich aufmerksam. Der Fokus liegt im Bereich der Kath. Kirchengemeinde St. Hedwig, wo er als Vorsitzender der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) überaus engagiert ist und zudem im Kath. Seelsorgebereich Kulmbach und im Pfarrgemeinderat St. Hedwig Leitungsfunktionen übernimmt. Darüber hinaus engagiert er sich musikalisch bei der Städtischen Jugendkapelle und ist ausgebildeter Truppmann bei der Freiwilligen Feuerwehr Kulmbach.
(Laudatorin war Sabine Knobloch)

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von den „Kulmbocher Stollmusikanten“ mit Roland Schaller (Klarinette), Jürgen Friedrich (Klarinette), Daniel Richter (Flügelhorn), Wolfang Pietsch (Tenorhorn) und Alexander Philipp (Tuba).

Ehrennadelaushändigung 2025
Die Geehrten mit Ehrengästen und Auswahlkommission:
Auf dem Bild vorne von links: Roland Schaller, Freddy Frontzek, Josef Madl, dahinter Jacob Hartmann, Monika Brandt, Waltraud Reinhardt, dahinter die Ehrenamtsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Gabi Schmidt, Landrat Klaus Peter Söllner und Adrienne Dörnhöfer.
Landrat Klaus Peter Söllner freute sich darüber, zahlreiche Gäste bei der Feierstunde im großen Sitzungssaal des Landratsamtes begrüßen zu können.

Soziale Netzwerke – Aufbaukurs für Vereine

Digital verein(t)-Workshop in Kulmbach, Foto © Max Hörath

Beim mittlerweile 14. digital verein(t-)-Workshop, den wir für unsere Vereine im Landkreis Kulmbach organisieren durften, drehte sich alles um die Einsatzmöglichkeiten sozialer Netzwerke. Nach einem Grundkurs im Oktober waren zahlreiche Interessierte auch beim jüngsten Aufbaukurs im November dabei.

Mobilreferentin Cati Rehm stieg mit jeder Menge praxisnaher Tipps noch tiefer in soziale Netzwerke ein und zeigte, wie Vereine damit ihre Reichweite erhöhen können. Intensiv beleuchtet wurden z.B. Strategien zur Planung von Beiträgen sowie das Kommunikationsverhalten in sozialen Netzwerken. Auch der Funktionsumfang der Meta Business Suite, der Einsatz von KI zur Erleichterung in der Öffentlichkeitsarbeit oder eine gezielte Vernetzung mit Followern des Vereinsprofils war Gegenstand des spannenden 3stündigen Workshops.

Wir sind gespannt, welcher Verein jetzt mit den erworbenen Kenntnissen in den sozialen Netzwerken so richtig durchstartet. Wir haben es schon mal ausprobiert und sind mit unserm Insta-Kanal #engagiert_in_kulmbach nun auch sichtbar.

Die nächsten Workshoptermine findet ihr hier auf unserer Homepage.

Der Landkreis Kulmbach ist einer von 28 bayerischen Standorten des Projekts „Digital verein(t) – und unterstützt Vereine dabei, digitale Chancen sicher und kompetent zu nutzen.

Fotos: © Max Hörath

Die nächsten Termine:
9. Februar 2026 (17.30-20.00 Uhr) Fotos im Netz – Aufnahmen machen, Rechte klären und online stellen (VHS Kulmbach)
23. März 2026 (18.00-20.00 Uhr) Mitgliederdaten: Schützen, verwalten und verwenden (Onlineseminar)

Neue Akzeptanzpartner der Bayerischen Ehrenamtskarte

Ehrenamtskarte Logo für Akzeptanzpartner zur Verwendung auf der eigenen Homepage

Kürzlich kamen als Akzeptanzpartner der Bayerischen Ehrenamtskarte im Landkreis Kulmbach neu hinzu:

  • SG-Roth-Main Mainroth e.V.
  • Sensitea Teehaus e.K., Kulmbach
  • Sport- und Freizeithof Himmelkron
  • Grüner Baum Kasendorf
  • Sonnen Apotheke, Kulmbach
  • Sonnenstern Apotheke, Kulmbach

    Förderprogramm Heimat.Engagiert

    Mit dem Pilotprogramm Heimat.Engagiert sollen in ganz Bayern jährlich bis zu 40 Vorhaben aus dem Bereich der Heimatpflege durch eine einmalige Festbetragsförderung unterstützt werden. Kooperationspartner des Projektes ist der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e. V.

    Gefördert werden Vorhaben, die sich in besonderer oder innovativer Art und Weise mit der Pflege und Vermittlung von Heimatgeschichte und Kulturformen im Zusammenhang mit örtlich herausragenden Inhalten befassen. Förderwürdig sind dabei insbesondere

    • heimatpflegerisch besonders wertvolle Publikationen,
    • Veranstaltungen,
    • Ausstellungen,
    • die Instandsetzung von aus heimatpflegerischen Aspekten besonders wertvollem Vereinsinventar,
    • die Anschaffung von Ausstellungsinventar,
    • die Instandsetzung von aus heimatpflegerischen Aspekten besonders wertvollem Ausstellungsinventar,
    • technische Möglichkeiten zur Präsentation von Heimatgeschichte einschließlich der Entwicklung und Umsetzung neuer Darstellungsformen,
    • Wegweiser und Informationstafeln.

    Ebenso förderwürdig sind Vorhaben, die Menschen für Besonderheiten im Bereich Heimat- und Brauchtumspflege sensibilisieren.

    Förderanträge können ganzjährig jeweils zum 31. März oder 31. Oktober gestellt werden (Stichtag/Sammeltermin)

    Alle Infos finden Sie unter: Heimat.Engagiert

    Kulturelle Teilhabe stärken – Onlinekurs für Kulturanbieter startet

    Starterkurs Kultur, Teilhaber und Älterwerden

    Ab Oktober 2025 startet der kostenfreie Online-Kurs „Kultur, Teilhabe & Älterwerden“ für Gestalterinnen und Gestalter von Kultur-, Freizeit-, Sport- und Naturerlebnissen. Das Angebot ist eine Kooperation der bayerischen Fachstellen für Demenz und Pflege in Ober-, Mittel- und Unterfranken, Oberbayern und Schwaben und Curatorium Altern gestalten. Der Kurs vermittelt praxisnahe Ansätze und Methoden für die Planung und Umsetzung von Veranstaltungen, die ein sensibles und inklusives Umfeld für hochaltrige Menschen und Menschen mit Demenz schaffen.

    Der Kurs umfasst fünf aufeinander aufbauende Module, die jeweils mittwochs von 10.30 bis 12.30 Uhr an folgenden Terminen stattfinden:

    • 12. November 2025: Grundlagen alters- und demenzsensibler Kulturarbeit
    • 10. Dezember 2025: Basiswissen Demenz
    • 14. Januar 2026: Best-Practice-Beispiele aus dem Kulturbereich
    • 11. Februar 2026: Best-Practice-Beispiele aus Sport, Natur und Freizeit
    • 11. März 2026: Gemeinsame Konzeptentwicklung

    Nach Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat über die erworbenen Qualifikationen. Zur Planung der feierlichen Übergabe werden ab Mitte März 2026 individuelle Termine zur gemeinsamen Abstimmung angeboten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich bei der Entwicklung eigener alters- und demenzsensibler Angebote fachlich begleiten zu lassen.

    Interessierte haben die Möglichkeit, sich bereits vorab unverbindlich in zwei kurzen Online-Informationsveranstaltungen über Inhalte und Ablauf zu informieren:

    • 10. Oktober 2025, 10:00–10:45 Uhr
    • 29. Oktober 2025, 13:00–13:45 Uhr

    Um Anmeldung wird gebeten online unter www.alterngestalten.de/dialogkultur-und-demenz, per E-Mail an dialog@alterngestalten.de oder telefonisch unter 09152 / 92 88 400. Weitere Informationen gibt es online unter www.alterngestalten.de/dialogkultur-und-demenz.

    Ehrenamtliche Kulturpaten – nächste Vorbereitungsschulung startet bald

    Die neuen Kulturpaten im Landkreis Kulmbach

    Das Projekt „Kulturpaten & Kulturgäste“ fördert die kulturelle Teilhabe älterer Menschen. Aktuell werden weitere ehrenamtliche Kultur­patinnen und Kulturpaten gesucht, die Seniorinnen und Senioren ins Theater oder Kino, ins Konzert oder Museum, zur Kirchweih, zum Stadtteilfest, zur Sportveranstaltung oder anderen Kulturveranstaltungen begleiten.

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    Leselernhelfer stehen in den Startlöchern

    Die ehrenamtliche Leselernhilfe im Landkreis wächst und wächst! Auf unseren Aufruf „Lesementoren gesucht“ haben sich 18 engagierte Menschen gemeldet, die im neuen Schuljahr in wohnortnahen Schulen im 1:1-Prinzip mit einem Schulkind arbeiten möchten, um mit viel Freude und Geduld Lesefreude zu wecken.

    Am letzten Ferienwochenende fand in der Max-Hundt-Schule das Einführungsseminaren für die Freiwilligen statt. Es ging um die Chancen und Herausforderungen der Leseförderung, die Dank des Einsatzes der ehrenamtlichen Leselernhelfer so viel bewirkt – „Bildung durch Bindung“ ist dabei das Geheimnis des Erfolgs.

    Die Schulen freuen sich schon sehr auf die vielen Neuzugänge. Noch im Oktober kommt es zum „Matching“ zwischen Lesekindern und Lesementoren, so dass einem baldigen Einstieg in die regelmäßigen Lesestunden nichts entgegensteht. Nachdem das Projekt jetzt schon im sechsten Jahr läuft, werden im Schuljahr 2025/26 voraussichtlich 122 Leselernhelfer an 19 Schulen im Einsatz sein. Vielen Dank an alle, die sich hier engagieren!

    Soziales Kunstwerk bringt Vielfalt von Ehrenamt und Kultur im Landkreis zum Ausdruck – Übergabe im Landratsamt

    Den Eingangsbereich des Landratsamtes ziert ab sofort ein soziales Kunstwerk der Kulmbacher Künstlerin Meike Schuster. Entstanden ist das großformatige Aquarellbild während des Ehrenamtsempfangs mit Kulturpreisverleihung des Landkreises im Juli 2025 auf Schloss Thurnau, und zwar live vor Ort.

    Die Idee dahinter: Während der Veranstaltung sollte unter Einbeziehung der zahlreichen Gäste ein Kunstwerk entstehen, das die Vielfalt von Ehrenamt und Kultur im Landkreis Kulmbach zum Ausdruck bringt. Die Künstlerin hat dafür das Landkreis-Signet, das die Fläche des Landkreises Kulmbach samt dem Verlauf von Weißem und Rotem Main samt Mainzusammenfluss symbolisiert, in Aquarellmaltechnik umgesetzt. Die rund 300 Gäste des Empfangs konnten sich während des Abends auf menschlichen Umrissen verewigen, die mit Symbolen zum jeweiligen Engagementbereich gestempelt wurden. Sehr schnell füllte sich so der Hintergrund mit der Landkreisfläche im Laufe der Veranstaltung mit all den Menschen und Ehrenämtern, die unseren Landkreis so lebens- und liebenswert machen.

    Bei der Übergabe des fertigen Kunstwerks zeigte sich Landrat Klaus Peter Söllner begeistert von der Idee und der künstlerischen Umsetzung. Es sei eine wunderbare, bleibende Erinnerung an einen Abend der Wertschätzung und Anerkennung für Ehrenamt und Kultur entstanden.

    Bei der Übergabe des Kunstwerks im Landratsamt: Heike Söllner (Ehrenamtsmanagement und Kulturförderung), Rüdiger Köhler (Geschäftsleitung). Landrat Klaus Peter Söllner, Künstlerin Meike Schuster.

    Kultur trifft Ehrenamt – Ein Abend des Dankes und der Gemeinschaft

    Der Landkreis Kulmbach feiert die Verleihung seines Kulturpreises an den Posaunenchor Veitlahm und verbindet diese besondere Auszeichnung mit einem großen Ehrenamtsempfang.

    Damit werden nicht nur herausragende kulturelle Leistungen gewürdigt, sondern auch das enorme Engagement der vielen ehrenamtlich Aktiven, die das Leben in unserer Region bereichern.

    Die Vergabe des Kulturpreises ist seit über vier Jahrzehnten ein fester und hochgeschätzter Termin im Jahreslauf des Landkreises. Für die kommunalpolitisch Verantwortlichen ist sie weit mehr als ein offizieller Anlass – sie ist Ausdruck eines tief empfundenen Dankes an all jene, die mit ihrer Kreativität, ihrem Einsatz und ihrer Leidenschaft unsere Kulturlandschaft prägen. 

    „Im Landkreis Kulmbach wird Kultur von uns allen getragen und trägt uns zugleich“, betont Landrat Klaus Peter Söllner in seiner Laudatio. „Sie verbindet uns auf der Straße, in unseren Städten, Märkten und Gemeinden und in jeder Begegnung. Und manchmal – gerade in Zeiten, in denen der Takt des Lebens Gefahr läuft, zu schnell zu schlagen – erinnert uns die Kultur daran, wie wichtig es ist, innezuhalten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.“

    Beim feierlichen Ehrenamtsempfang unterstreicht Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber das herausragende Engagement im Landkreis Kulmbach: „Das Ehrenamt ist das Herz unserer Gesellschaft. Was Sie Tag für Tag leisten, ist unbezahlbar. Unsere Ehrenamtler verbindet der gemeinsame Wille, Verantwortung zu übernehmen. Sie haben die Bereitschaft, dort anzupacken, wo Hilfe gebraucht wird. Herzlichen Dank für alles, was Sie vor Ort leisten. Das Ehrenamt im Landkreis Kulmbach ist absolut vorbildlich!“

    Posaunenchor Veitlahm – ein Klangkörper mit Strahlkraft

    Der diesjährige Kulturpreisträger, der Posaunenchor Veitlahm, steht exemplarisch für die Qualität und Vielfalt kultureller Leistungen, die den Landkreis Kulmbach auszeichnen. Seine Geschichte reicht zurück bis ins Jahr 1907, verwurzelt in der evangelischen Kirchengemeinde Veitlahm. Dort erklingen die festlichen Bläserklänge zu Gottesdiensten, Hochzeiten und Trauerfeiern – doch das Wirken des Chores geht weit darüber hinaus.

    „Bei anspruchsvollen Konzerten stellt der Posaunenchor Veitlahm immer wieder seine Extraklasse unter Beweis“, hebt Söllner hervor. „Im Laufe der Jahre hat man sich ein breites Repertoire an Liedgut erarbeitet und pflegt Auftritte und Veranstaltungen in ganz unterschiedlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.“

    Von klassischer Kirchenmusik bis hin zu anspruchsvollen Konzertprogrammen – der Posaunenchor Veitlahm hat sich dank seiner musikalischen Bandbreite einen hervorragenden Ruf als Kulturträger im gesamten Landkreis erarbeitet. Seine kontinuierlich ausgebaute Nachwuchsarbeit mit eigenen Bläserklassen ist außergewöhnlich und trägt Früchte: Die Jungbläser sind heute ein unverzichtbarer Teil des Vereinslebens. 

    Die Auswahl des Posaunenchores folgt den Kriterien, die den Kulturpreis des Landkreises auszeichnen: gelebte Tradition, künstlerische Qualität, nachhaltiges Engagement und die Fähigkeit, Menschen zu begeistern und zu verbinden.

    Ehrenamt – das Herz des Landkreises

    Der Ehrenamtsempfang, in den die Preisverleihung eingebettet ist, würdigt all jene Menschen, die mit Ideenreichtum, Hingabe und unermüdlichem Einsatz das Leben im Landkreis Kulmbach bereichern. Mit mehr als 1.100 Vereinen und einem überdurchschnittlich hohen Anteil ehrenamtlich Engagierter – mehr als jeder Zweite über 14 Jahren ist aktiv – zählt Kulmbach zu den Spitzenreitern in Bayern.

    Ob in der Heimatpflege, im Sport, in der Jugendarbeit, im kirchlichen Leben, in Rettungsorganisationen oder im sozialen Bereich: Ohne das Ehrenamt wäre das reiche kulturelle und gesellschaftliche Leben nicht denkbar. Es ist eine tragende Säule unserer Demokratie und ein Garant für gelebten Zusammenhalt und Solidarität.

    Landrat Klaus Peter Söllner betont: „Nach fast 30 Jahren im Dienst als Landrat waren es unzählige Begegnungen mit engagierten Menschen, die mit Herzblut für unsere Gesellschaft eintreten. Sie alle haben mich tief beeindruckt und zugleich inspiriert. Ich verbinde mit dem Ehrenamt in unserem Landkreis viele schöne Erinnerungen. Das Ehrenamt hat mir persönlich – und ich vermute, das können auch viele von Ihnen so bestätigen – viel gegeben. Spaß und Freude am gemeinsamen Tun, neue Perspektiven und die Erkenntnis, wie viel wir gemeinsam bewegen können.“

    Der Landkreis Kulmbach sagt von Herzen DANKE an alle Ehrenamtlichen und würdigt sie als Vorbilder unserer Gesellschaft. Denn hier steht nicht das „Ich“, sondern das „Wir“ im Vordergrund.

    Rahmenprogramm & Musik

    Unser Dank für die musikalische Umrahmung geht an den Posaunenchor Veitlahm sowie an das 
    Timeless-Jazzquartett:

    • Matthias Butzlaff – Saxophon 
    • Thomas Schimmel – Piano 
    • Jonas Pfisterer – E-Bass 
    • Adrian Haußner – Drums

    Danke für die künstlerische Begleitung an Meike Schuster, Kunstpädagogin/Künstlerin und Anne Devries und Henrik Kaalund von „Lux Aeterna“.

    Hintergrund: Kulturpreis – Vergabeprozess & Kriterien 

    Vorschlagsberechtigt für den Kulturpreis sind der Landrat, die Fraktionen des Kreistages sowie die Mitglieder des Kreistages. Die Bewertung orientiert sich an einer Reihe fest verankerter Kriterien:

    • Historie / Tradition
    • Künstlerisch kulturelle Qualität
    • Engagement des/der Auszuzeichnenden
    • Impulsgebende Wirkung
    • Pflege der gewachsenen Kultur
    • Einbindung der Bevölkerung
    • Bisherige Auszeichnungen und Preise
    • Alleinstellungsmerkmale gegenüber vergleichbaren Kulturschaffenden / Vereinen

    Der Posaunenchor Veitlahm überzeugte die Jury durch seine tiefe Verwurzelung, musikalische Breite, nachhaltige Nachwuchsarbeit und seine Strahlkraft weit über den kirchlichen Rahmen hinaus.

    Neue Lesementoren sind herzlich willkommen!

    Als Höhepunkt des Lesejahres 2024/25 stellte sich der Besuch unserer Lesementoren und Lesekinder auf der Naturbühne Trebgast Ende Juli 2025 heraus. Mehr als 170 Teilnehmer/innen und Schulkinder haben sich auf den Weg nach Trebgast gemacht um das Kinderstück „Der gestiefelte Kater“ anzuschauen.

    Das große Interesse und die große Teilnehmerzahl zeigten einmal mehr den Erfolg des Projekts „Lesementoren – Leseregion Kulmbach“, wie das Projektteam um Heike Söllner und Claudia Keller feststellen konnte.

    Möchten auch Sie Lesementor bzw. Lesementor werden? Auch im kommenden Schuljahr möchten wir wieder mit viel Engagement und Herzblut Kinder fürs Lesen begeistern. Dafür suchen wir neue Ehrenamtliche, die Freude am Umgang mit Schulkindern haben und sich vorstellen können eine Stunde pro Woche ihre Begeisterung für Bücher weiterzugeben. Das nächste Einführungsseminar findet am 13. September 2025 statt. Weitere Infos und Anmeldung hier.

    Auf dem Bild: Das Projekt-Team hinten von links: Birgitt Glaß (Schulkoordinatorin), Claudia Keller (Landratsamt Kulmbach), Nicole Neuber (Bildungskoordinatorin am Landratsamt), Simone Zimmerer (Schulleiterin Max-Hundt-Schule)
    Vorne: Die Darsteller vom Kinderstück „Der gestiefelte Kater“
    Es fehlen Heike Söllner (Landratsamt Kulmbach) und Schulrätin Kerstin Zapf.