Aktuelle Themen und Termine

Meldungen aus allen Themenbereichen

Teil des Heimat.Erlebnistags am 3. Mai 2026 werden

Plakat zum Heimat.Erlebnistag 2026

Am 3. Mai 2026 findet der dritte Heimaterlebnistag statt. Ein Tag, der Bayerns Vielfalt und Einzigartigkeit lebendig werden lässt! Die gemeinsame Initiative des Heimatministeriums, des Landesvereins für Heimatpflege e.V. und der Bezirke lädt Menschen in ganz Bayern ein, mit eigenen Veranstaltungen ihre persönliche Heimat vorzustellen. Der Tag soll erlebbar machen, was Bayern ausmacht: einzigartige Traditionen, Bräuche, Dialekte, Volksmusik, Vereinsleben und vor allem herausragendes Engagement.

Noch bis zum 12. April können sich Veranstalter hier registrieren: Heimat.Erlebnistag

Jetzt bewerben: Zukunftsstiftung Ehrenamt fördert Projekte zum Thema „Ehrenamt in der Kommune – ein starkes Netz“

Logo der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern

Auch im Jahr 2026 fördert die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern wieder bayernweit Projekte. Vom 14.
Januar bis zum 18. März 2026
können sich gemeinnützige Organisationen, Vereine, Ideenträger und
Initiativen für Projektgelder von 1.000 Euro bis max. 15.000 Euro bewerben.

Die Förderung steht unter dem Motto „Ehrenamt in der Kommune – ein starkes Netz“. Der Schwerpunkt liegt auf der Stärkung des Ehrenamts in der Kommune und der Vernetzung verschiedener lokaler Akteure. Denn gemeinsam kann mehr erreicht werden!

Die Zukunftsstiftung unterstützt aktive und engagierte Menschen, die mit Mut, Verantwortungsbewusstsein und Kreativität Veränderungen vor Ort anstoßen möchten. Seien es Projektideen zur Förderung des sozialen Zusammenhalts in der Nachbarschaft, zur Gewinnung von Ehrenamtlichen, in der politischen Bildung und Bürgerbeteiligung, Schulungen im Bereich Fort- und Weiterbildung oder Digitalisierung im Ehrenamt, Projektideen zur Förderung der gesellschaftlichen Vielfalt und Teilhabe, im Bereich Nachhaltigkeit oder zur Stärkung der lokale Vernetzung – dem Ideenreichtum sind fast keine Grenzen gesetzt.

Hier gibt es alle Informationen zur Projektausschreibung und den Förderbedingungen.

Landkreis würdigt verdiente Personen im Ehrenamt

Ehrennadelaushändigung 2025

Die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für besondere Verdiente im ehrenamtlichen Bereich wurde am 3. Dezember 2025 im Rahmen einer Feierstunde im großen Sitzungssaal des Landratsamtes an sieben Frauen und Männer ausgehändigt, die sich im Ehrenamt in ihren jeweiligen Gemeinden ganz herausragende Verdienste erworben haben.

Bei der Verleihung wird stets ein ganz besonderes Augenmerk auf ehrenamtlich tätige Menschen gerichtet, die von den Statuten staatlicher Auszeichnungsformen nicht unbedingt erfasst sind – z. B. Ehrenamtlich, die als „Gute Geister des Ehrenamtes“ im Stillen oder Verborgenen Unglaubliches leisten, in der Jugendarbeit besondere Akzente setzen oder auch Personen, die außerhalb von Verbandsstrukturen agieren.

Ehrengast der Feierstunde war auf Einladung von Landrat Klaus Peter Söllner die Beauftragte für das Ehrenamt der Bayerischen Staatsregierung, Gabi Schmidt. Sie machte in ihrem Grußwort deutlich, dass Bayern „Ehrenamtsland“ ist. Das Ehrenamt verbindet die Menschen und trägt in vielen Lebensbereichen dazu bei, dass niemand in der Gesellschaft alleine gelassen wird, so die Ehrenamtsbeauftragte. Überaus beeindruckt zeigte sie sich von den Leistungen der Geehrten, die an diesem Abend im Mittelpunkt standen und gratulierte im Namen der Bayerischen Staatsregierung. Die Ehrennadelträgerinnen und -träger des Landkreises bezeichnete sie als „Vorbilder der Gesellschaft“ und betonte, wie wichtig es sei, mit Auszeichnungen, wie sie der Landkreis Kulmbach vergibt, diese Vorbilder sichtbar zu machen.

Im Namen aller Geehrten bedankte sich Monika Brandt für die Auszeichnung. Sie betonte, dass Ehrenamt nicht immer mit Ehre gleichzusetzen sei, denn die Herausforderungen, die die Aufgaben mit bringen, sind hoch. „Dass es so viele Menschen im Landkreis gibt, die es trotzdem tun, ehrt uns“. Auf die erhaltene Auszeichnung können alle Geehrten zu Recht stolz sein: „Wir empfinden große Dankbarkeit und das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, ist sehr schön. Durch ehrenamtliches Engagement bekommt man auch persönlich sehr viel zurück und die Anerkennung und Wertschätzung durch den Landkreis wiegt vieles auf“. Unter großem Beifall der Gäste endete sie mit den Worten: „Ohne uns Ehrenamtliche wäre unser Landkreis sehr viel ärmer“.

Die neuen Ehrennadelträgerinnen und -träger sind:

Josef Madl aus Stadtsteinach wurde für sein herausragendes Engagement für den Frankenwaldverein, für Heimat- und Brauchtumspflege im Allgemeinen und sein vorbildliches Eintreten für soziale Gerechtigkeit im Sinne der Kolpingbewegung geehrt. Er ist seit Jahrzehnten innerhalb der Ortsgruppe des Frankenwaldvereins Stadtsteinach und der Kolpingfamilie Stadtsteinach eine tragende Säule und in beiden Vereinen nicht wegzudenken. Die Pflege des sozialen Miteinanders liegt ihm sehr am Herzen und den Frankenwald als Wanderregion und touristisches Ziel hat er mit seinem Engagement sehr bereichert. (Laudator war Landrat Klaus Peter Söllner)

Roland Schaller aus Kulmbach erhielt die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für sein ehrenamtliches Engagement im Bereich Kultur, Musik und Gesang. Im Mittelpunkt steht sein Wirken als kreativer Kopf und Leiter der „Kulmbocher Stollmusikanten“. Überhaupt ist er ein herausragender Musiker, Komponist und Arrangeur sowie Mundartdichter. Roland Schaller war mehrere Jahre Dirigent und 1. Vorsitzender des Musikvereins Kulmbach-Weiher. Aktuell spielt er in der Kulmbacher Stadtkapelle. Er hat sich große Verdienste erworben um die Förderung der Musik, der Pflege der fränkischen Mundart und des kulturellen Erbes der Region.
(Laudator war Hermann Weiß)

Monika Brandt aus Kasendorf erhielt die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für ihr ehrenamtliches Engagement im Bereich Sport. Der SSV Kasendorf ist ihr Herzensverein. Besonders liegt ihr die Handballabteilung am Herzen, wo nach der Zeit als aktive Spielerin als Handballabteilungsleiterin und Jugendleiterin viel bewegt hat. Im Gesamtverein ist sie „der gute Geist“ und hält an vielen Stellen die organisatorischen Fäden in der Hand. Auch im Marktgemeinderat Kasendorf bringt sie sich für die Ortsgemeinschaft ein.
(Laudator war Lother Seyfferth)

Adrienne Dörnhöfer aus Kulmbach erhielt die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für ihr ehrenamtliches Engagement im sozialen/kirchlichen Bereich. Sie ist die „gute Seele“ der Petrikirchengemeinde in Kulmbach und hat als Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes eine herausgehobene Position. Zudem ist sie Mesnerin und hat im Laufe der Jahre die Kirchengemeinde an vielen Stellen geprägt. Außerdem ist sie ausgebildete Hospizbegleiterin und zeichnet für die Koordination des monatlich stattfindenden Trauerkaffees des Hospizvereins Kulmbach verantwortlich.
(Laudatorin war stellv. Landrätin Christina Flauder)

Waltraud Reinhardt aus Thurnau erhielt die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für ihr ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich. Sie kümmert sich seit Jahrzehnten innerhalb des AWO Ortsverbandes Thurnau um die Seniorenarbeit und hat die Belange der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger im Blick. Für die AWO-Seniorengemeinschaft hat sie unzählige Treffen und Ausflüge organisiert und viel für die Ortsgemeinschaft getan. Sie unterstreicht mit Ihrem Handeln, wie wichtig Mitmenschlichkeit und Solidarität sind.
(Laudatorin war Elisabeth Weith)

Freddy Frontzek aus Kasendorf erhielt die Ehrennadel des Landkreises für sein ehrenamtliches Engagement im Bereich der Rettungsorganisationen. Sein Herz schlägt schon immer für den DLRG-Ortsverband Kulmbach. Seit 40 Jahren leistet er zuverlässig Dienst im Freibad und Hallenbad in Kulmbach, hat unzähligen Kindern das Schwimmen beigebracht und viele Aktive innerhalb der DLRG zu Rettungsschwimmern ausgebildet. Freddy Frontzek kann als „die Konstante“ im DLRG-Ortsverband bezeichnet werden.
(Laudator war Stefan Adam)

Jacob Hartmann aus Kulmbach erhielt die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für sein ehrenamtliches Engagement im Bereich der Jugendarbeit. Als noch sehr junger Mensch macht er durch sein zeitlich sehr intensives und zugleich sehr vielfältiges ehrenamtliches Engagement auf sich aufmerksam. Der Fokus liegt im Bereich der Kath. Kirchengemeinde St. Hedwig, wo er als Vorsitzender der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) überaus engagiert ist und zudem im Kath. Seelsorgebereich Kulmbach und im Pfarrgemeinderat St. Hedwig Leitungsfunktionen übernimmt. Darüber hinaus engagiert er sich musikalisch bei der Städtischen Jugendkapelle und ist ausgebildeter Truppmann bei der Freiwilligen Feuerwehr Kulmbach.
(Laudatorin war Sabine Knobloch)

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von den „Kulmbocher Stollmusikanten“ mit Roland Schaller (Klarinette), Jürgen Friedrich (Klarinette), Daniel Richter (Flügelhorn), Wolfang Pietsch (Tenorhorn) und Alexander Philipp (Tuba).

Ehrennadelaushändigung 2025
Die Geehrten mit Ehrengästen und Auswahlkommission:
Auf dem Bild vorne von links: Roland Schaller, Freddy Frontzek, Josef Madl, dahinter Jacob Hartmann, Monika Brandt, Waltraud Reinhardt, dahinter die Ehrenamtsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Gabi Schmidt, Landrat Klaus Peter Söllner und Adrienne Dörnhöfer.
Landrat Klaus Peter Söllner freute sich darüber, zahlreiche Gäste bei der Feierstunde im großen Sitzungssaal des Landratsamtes begrüßen zu können.

Soziale Netzwerke – Aufbaukurs für Vereine

Digital verein(t)-Workshop in Kulmbach, Foto © Max Hörath

Beim mittlerweile 14. digital verein(t-)-Workshop, den wir für unsere Vereine im Landkreis Kulmbach organisieren durften, drehte sich alles um die Einsatzmöglichkeiten sozialer Netzwerke. Nach einem Grundkurs im Oktober waren zahlreiche Interessierte auch beim jüngsten Aufbaukurs im November dabei.

Mobilreferentin Cati Rehm stieg mit jeder Menge praxisnaher Tipps noch tiefer in soziale Netzwerke ein und zeigte, wie Vereine damit ihre Reichweite erhöhen können. Intensiv beleuchtet wurden z.B. Strategien zur Planung von Beiträgen sowie das Kommunikationsverhalten in sozialen Netzwerken. Auch der Funktionsumfang der Meta Business Suite, der Einsatz von KI zur Erleichterung in der Öffentlichkeitsarbeit oder eine gezielte Vernetzung mit Followern des Vereinsprofils war Gegenstand des spannenden 3stündigen Workshops.

Wir sind gespannt, welcher Verein jetzt mit den erworbenen Kenntnissen in den sozialen Netzwerken so richtig durchstartet. Wir haben es schon mal ausprobiert und sind mit unserm Insta-Kanal #engagiert_in_kulmbach nun auch sichtbar.

Die nächsten Workshoptermine findet ihr hier auf unserer Homepage.

Der Landkreis Kulmbach ist einer von 28 bayerischen Standorten des Projekts „Digital verein(t) – und unterstützt Vereine dabei, digitale Chancen sicher und kompetent zu nutzen.

Fotos: © Max Hörath

Die nächsten Termine:
9. Februar 2026 (17.30-20.00 Uhr) Fotos im Netz – Aufnahmen machen, Rechte klären und online stellen (VHS Kulmbach)
23. März 2026 (18.00-20.00 Uhr) Mitgliederdaten: Schützen, verwalten und verwenden (Onlineseminar)

Neue Akzeptanzpartner der Bayerischen Ehrenamtskarte

Ehrenamtskarte Logo für Akzeptanzpartner zur Verwendung auf der eigenen Homepage

Kürzlich kamen als Akzeptanzpartner der Bayerischen Ehrenamtskarte im Landkreis Kulmbach neu hinzu:

  • SG-Roth-Main Mainroth e.V.
  • Sensitea Teehaus e.K., Kulmbach
  • Sport- und Freizeithof Himmelkron
  • Grüner Baum Kasendorf
  • Sonnen Apotheke, Kulmbach
  • Sonnenstern Apotheke, Kulmbach

    Förderprogramm Heimat.Engagiert

    Mit dem Pilotprogramm Heimat.Engagiert sollen in ganz Bayern jährlich bis zu 40 Vorhaben aus dem Bereich der Heimatpflege durch eine einmalige Festbetragsförderung unterstützt werden. Kooperationspartner des Projektes ist der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e. V.

    Gefördert werden Vorhaben, die sich in besonderer oder innovativer Art und Weise mit der Pflege und Vermittlung von Heimatgeschichte und Kulturformen im Zusammenhang mit örtlich herausragenden Inhalten befassen. Förderwürdig sind dabei insbesondere

    • heimatpflegerisch besonders wertvolle Publikationen,
    • Veranstaltungen,
    • Ausstellungen,
    • die Instandsetzung von aus heimatpflegerischen Aspekten besonders wertvollem Vereinsinventar,
    • die Anschaffung von Ausstellungsinventar,
    • die Instandsetzung von aus heimatpflegerischen Aspekten besonders wertvollem Ausstellungsinventar,
    • technische Möglichkeiten zur Präsentation von Heimatgeschichte einschließlich der Entwicklung und Umsetzung neuer Darstellungsformen,
    • Wegweiser und Informationstafeln.

    Ebenso förderwürdig sind Vorhaben, die Menschen für Besonderheiten im Bereich Heimat- und Brauchtumspflege sensibilisieren.

    Förderanträge können ganzjährig jeweils zum 31. März oder 31. Oktober gestellt werden (Stichtag/Sammeltermin)

    Alle Infos finden Sie unter: Heimat.Engagiert

    Kulturelle Teilhabe stärken – Onlinekurs für Kulturanbieter startet

    Starterkurs Kultur, Teilhaber und Älterwerden

    Ab Oktober 2025 startet der kostenfreie Online-Kurs „Kultur, Teilhabe & Älterwerden“ für Gestalterinnen und Gestalter von Kultur-, Freizeit-, Sport- und Naturerlebnissen. Das Angebot ist eine Kooperation der bayerischen Fachstellen für Demenz und Pflege in Ober-, Mittel- und Unterfranken, Oberbayern und Schwaben und Curatorium Altern gestalten. Der Kurs vermittelt praxisnahe Ansätze und Methoden für die Planung und Umsetzung von Veranstaltungen, die ein sensibles und inklusives Umfeld für hochaltrige Menschen und Menschen mit Demenz schaffen.

    Der Kurs umfasst fünf aufeinander aufbauende Module, die jeweils mittwochs von 10.30 bis 12.30 Uhr an folgenden Terminen stattfinden:

    • 12. November 2025: Grundlagen alters- und demenzsensibler Kulturarbeit
    • 10. Dezember 2025: Basiswissen Demenz
    • 14. Januar 2026: Best-Practice-Beispiele aus dem Kulturbereich
    • 11. Februar 2026: Best-Practice-Beispiele aus Sport, Natur und Freizeit
    • 11. März 2026: Gemeinsame Konzeptentwicklung

    Nach Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat über die erworbenen Qualifikationen. Zur Planung der feierlichen Übergabe werden ab Mitte März 2026 individuelle Termine zur gemeinsamen Abstimmung angeboten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich bei der Entwicklung eigener alters- und demenzsensibler Angebote fachlich begleiten zu lassen.

    Interessierte haben die Möglichkeit, sich bereits vorab unverbindlich in zwei kurzen Online-Informationsveranstaltungen über Inhalte und Ablauf zu informieren:

    • 10. Oktober 2025, 10:00–10:45 Uhr
    • 29. Oktober 2025, 13:00–13:45 Uhr

    Um Anmeldung wird gebeten online unter www.alterngestalten.de/dialogkultur-und-demenz, per E-Mail an dialog@alterngestalten.de oder telefonisch unter 09152 / 92 88 400. Weitere Informationen gibt es online unter www.alterngestalten.de/dialogkultur-und-demenz.

    Ehrenamtliche Kulturpaten – nächste Vorbereitungsschulung startet bald

    Die neuen Kulturpaten im Landkreis Kulmbach

    Das Projekt „Kulturpaten & Kulturgäste“ fördert die kulturelle Teilhabe älterer Menschen. Aktuell werden weitere ehrenamtliche Kultur­patinnen und Kulturpaten gesucht, die Seniorinnen und Senioren ins Theater oder Kino, ins Konzert oder Museum, zur Kirchweih, zum Stadtteilfest, zur Sportveranstaltung oder anderen Kulturveranstaltungen begleiten.

    weiterlesen

    Leselernhelfer stehen in den Startlöchern

    Die ehrenamtliche Leselernhilfe im Landkreis wächst und wächst! Auf unseren Aufruf „Lesementoren gesucht“ haben sich 18 engagierte Menschen gemeldet, die im neuen Schuljahr in wohnortnahen Schulen im 1:1-Prinzip mit einem Schulkind arbeiten möchten, um mit viel Freude und Geduld Lesefreude zu wecken.

    Am letzten Ferienwochenende fand in der Max-Hundt-Schule das Einführungsseminaren für die Freiwilligen statt. Es ging um die Chancen und Herausforderungen der Leseförderung, die Dank des Einsatzes der ehrenamtlichen Leselernhelfer so viel bewirkt – „Bildung durch Bindung“ ist dabei das Geheimnis des Erfolgs.

    Die Schulen freuen sich schon sehr auf die vielen Neuzugänge. Noch im Oktober kommt es zum „Matching“ zwischen Lesekindern und Lesementoren, so dass einem baldigen Einstieg in die regelmäßigen Lesestunden nichts entgegensteht. Nachdem das Projekt jetzt schon im sechsten Jahr läuft, werden im Schuljahr 2025/26 voraussichtlich 122 Leselernhelfer an 19 Schulen im Einsatz sein. Vielen Dank an alle, die sich hier engagieren!

    Soziales Kunstwerk bringt Vielfalt von Ehrenamt und Kultur im Landkreis zum Ausdruck – Übergabe im Landratsamt

    Den Eingangsbereich des Landratsamtes ziert ab sofort ein soziales Kunstwerk der Kulmbacher Künstlerin Meike Schuster. Entstanden ist das großformatige Aquarellbild während des Ehrenamtsempfangs mit Kulturpreisverleihung des Landkreises im Juli 2025 auf Schloss Thurnau, und zwar live vor Ort.

    Die Idee dahinter: Während der Veranstaltung sollte unter Einbeziehung der zahlreichen Gäste ein Kunstwerk entstehen, das die Vielfalt von Ehrenamt und Kultur im Landkreis Kulmbach zum Ausdruck bringt. Die Künstlerin hat dafür das Landkreis-Signet, das die Fläche des Landkreises Kulmbach samt dem Verlauf von Weißem und Rotem Main samt Mainzusammenfluss symbolisiert, in Aquarellmaltechnik umgesetzt. Die rund 300 Gäste des Empfangs konnten sich während des Abends auf menschlichen Umrissen verewigen, die mit Symbolen zum jeweiligen Engagementbereich gestempelt wurden. Sehr schnell füllte sich so der Hintergrund mit der Landkreisfläche im Laufe der Veranstaltung mit all den Menschen und Ehrenämtern, die unseren Landkreis so lebens- und liebenswert machen.

    Bei der Übergabe des fertigen Kunstwerks zeigte sich Landrat Klaus Peter Söllner begeistert von der Idee und der künstlerischen Umsetzung. Es sei eine wunderbare, bleibende Erinnerung an einen Abend der Wertschätzung und Anerkennung für Ehrenamt und Kultur entstanden.

    Bei der Übergabe des Kunstwerks im Landratsamt: Heike Söllner (Ehrenamtsmanagement und Kulturförderung), Rüdiger Köhler (Geschäftsleitung). Landrat Klaus Peter Söllner, Künstlerin Meike Schuster.